Neueste Beiträge

Seiten: 1 [2] 3 4 ... 10
11
Hallo Thomas, Hallo Volker,

danke für eure Empfehlung! Das klingt vielversprechend. :)

Ich versuche mein Glück mal mit gtar vom Zielhost (Solaris 10 in VM) mit der Sparse-Option.

Die CD-ROM nutzt UFS als Dateisystem, kein ISO9660 oder HSFS.

Gruß, Stephan
12
Hi Stephan!

Das tar-Format ist "geblockt".  Das bedeutet, daß die Dateien bis zum nächsten 512-Byte-Block aufgefüllt werden.   Wenn man viele kleine Dateien hat, kann das durchaus einiges ausmachen.  Aber auch bei größeren Dateien hat man im Mittel einen halben Block = 256 Byte "Verlust".  Kann man leicht selbst testen, indem man z.B. 10 Dateien mit Länge 1 Byte einpackt.  Bei mir kam grad unter Solaris 11.3 eine Gesamtgröße des tar-Files von 11 KB raus... ein Block tar-Header, je ein Block file-Header und ein Block Daten, dann am Ende noch ein "end"-Block, macht 22 Blöcke = 11 KB.

Ich glaube übrigens nicht, daß HSFS sparse files unterstützt.  Im Übrigen werden sparse files schon beim Einpacken "komplett" in das Archiv geschrieben.  Das Aufblähen passiert also schon beim Einpacken.  Gnu tar hat dafür "-S", das normale Solaris-tar kennt das leider nicht.

Gruß -- Volker
13
Vermutlich sind die Dateien sparse, sprich da sind vielen Nullen im File für die auf dem Ursprungsfilesystem keine Blöcke alloziert sind. Beim Auspacken des tar files werden die idr. aber geschrieben und damit Blöcke alloziert. Der gnu-tar hat Support zum effektiveren Umgang mit sparse Files eingebaut, wäre also ein Versuch wert...

Thomas.
14
Hallo zusammen,

ich bin aktuell (wieder) beschäftigt neben dem RAW-Abbild auch den Inhalt von CD-ROMs mit UFS-Dateisystem in TAR-Dateien zu übertragen. Beispielsweise sind auf der SPARCworks/SPARCompiler 2.0.1 CD-ROM im eingehängten Zustand zusammengefasst circa 300 MB an Dateien enthalten.


# uname -a
SunOS toosy 5.4 Generic_101945-64 sun4c sparc

# mount -F ufs -o ro,nosuid /dev/c0t6d0s2
(macht keinen Unterschied beim TAR, ob Slice 0 oder Slice 2)

# du -sk /cdrom
298926   /cdrom


Wenn man die Dateien dann bswp mit...

# mount -F nfs -o rw,nosuid,hard jumper:/export/share /mnt
# cd /cdrom && tar cvlBf /mnt/704-3386-RevA-V2N2.tar .


...bekommt am am Ende ein TAR mit einer Größe...

# du -sk 704-3386-12-RevA-V2N2.tar
461808  704-3386-12-RevA-V2N2.tar


Schon in der Vergangenheit ist aufgefallen, dass die Kopie um einiges größer ausfällt als die Quelle. Den Ursprung konnte ich nun ausmachen (Auszug):

$ find . \( -name "*.dir" -o -name "*.pag" \) -exec ls -gilds {} \;
(...)
52760 2336 -rw-r--r--   1 sys      14327808 Dec  2  1992 ./Solaris_2.0/NonReloc_SPROabsp1/_data/PASCALREF.pag
52761    8 -rw-r--r--   1 sys         4096 Dec  2  1992 ./Solaris_2.0/NonReloc_SPROabsp1/_data/PASCALREF.dir
52762 1520 -rw-r--r--   1 sys      7320576 Dec  2  1992 ./Solaris_2.0/NonReloc_SPROabsp1/_data/PASCALUG.pag
52763    8 -rw-r--r--   1 sys         4096 Dec  2  1992 ./Solaris_2.0/NonReloc_SPROabsp1/_data/PASCALUG.dir
(...)


Das scheinen Binärdateien für das AnswerBook1-Dokumentensystem zu sein.
Die Größe habe ich erwartet...

$ du -sk Solaris_2.0/NonReloc*
4256   Solaris_2.0/NonReloc_SPROabada
10807   Solaris_2.0/NonReloc_SPROabsp1
$ du -sk Solaris_1.0/SunPro_AB/_data
61711   Solaris_1.0/SunPro_AB/_data


Nachstehend die zusammengefasste Größe die letztlich im TAR auf dem Zielsystem (NFS-Mount) angekommen ist

bash-3.2# uname -a
SunOS jumper 5.10 Generic_147148-26 i86pc i386 i86pc

bash-3.2# du -sk Solaris_2.0/NonReloc*
34032   Solaris_2.0/NonReloc_SPROabada
80935   Solaris_2.0/NonReloc_SPROabsp1
bash-3.2# du -sk Solaris_1.0/SunPro_AB/_data
131839  Solaris_1.0/SunPro_AB/_data


Ist eine Mehrung von etwas um die 170 MB !!!
Quell- (CD-ROM) und Ziel-Filesystem (host jumper, Solaris 10) haben nicht die selbe Block-Size (512 vs 4096). Es könnte also auch damit zusammenhängen

Habt ihr Erfahrung mit diesen Dateien?
Wozu sind die gut?
Wie kan man diese Dateien 1:1 in das TAR bekommt, ohne "Zuwachs"?

Im Zweifel könnte ich die auslassen. Schöner wäre allerdings wenn es vollständig wäre.

Gruß, Stephan
15
Programmieren, Kompilieren / Antw:WorkShop 4.0 Compiler Solaris PowerPC ?
« Letzter Beitrag von vab am 21. Juni 2020, 17:20:51 »
Erstaunlich.  Rein zufällig liegt hier irgendso eine Power5-Kiste unbenutzt herum :-)
Aber mangels Zeit wird das wohl nichts.


Gruß -- Volker
16
Programmieren, Kompilieren / WorkShop 4.0 Compiler Solaris PowerPC ?
« Letzter Beitrag von escimo am 21. Juni 2020, 12:11:42 »
Hallo zusammen.

Man findet inzwischen so viel im WWW, dass man eigentlich nicht mehr zu fragen braucht nach "Medien".
Im Falle für Sun WorkShop 4.0 für die PowerPC-Plattform alias "Sun WorkShop for Sun Solaris 2.x - PowerPC Platform" mache ich eine Ausnahme.

Derweil kann man es wohl schon von archive.org als installierte Variante beziehen. Entpacken wie immer unterhalb /opt
https://archive.org/download/solarisppc/ppccomp.tar.gz

Ausschau halten nach ./teamware/license_dir/license.dat  ;)


Auch nett zu lesen:
https://virtuallyfun.com/wordpress/2020/05/28/powerpc-solaris-on-the-rs-6000/
17
Andere / Antw:SATA-SCSI-Adapter?!?
« Letzter Beitrag von vab am 19. Juni 2020, 12:51:05 »
Man könnte natürlich auch eine billige Realtek-Gigabit-Karte in die Kiste stecken und sie dann diskless betreiben :-)

Gruß -- Volker
18
Allgemeines / Antw:SS Voyager jumpstart in Wien gesucht
« Letzter Beitrag von oreste am 18. Juni 2020, 11:01:42 »
da die Festplatten noch in israel festhängen, werfe ich folgende idee in den Raum: SUN von SCSI ZIP Drive Booten? ....  :P
19
Allgemeines / Antw:SS Voyager jumpstart in Wien gesucht
« Letzter Beitrag von oreste am 14. Juni 2020, 18:39:12 »
Holy smoke - SCSI SSDs aus Israel importieren - das nenn' ich mal 'ne Ansage... und da fragte ich letztens noch nach SCSI-SATA-Adaptern (die allerdings immer noch teurer sind als die von Dir genannten "FFDs")

würde eine der beiden zum EK-Preis abgeben, sind jedoch 2,5"!! ;-)
20
Allgemeines / Antw:SS Voyager jumpstart in Wien gesucht
« Letzter Beitrag von Jerry am 13. Juni 2020, 15:49:18 »
Ui danke - ich war versucht, genau danach zu fragen weil ich zwar Solaris 2.7-10 hier habe, aber ältere Versionen nicht - und bei Gelegenheit auf einem der abgerüsteten alten Webserver (DELL PowerEdge T110 - immer noch ganz hübsche Hobel) mit Qemu rummachen wollte. Sparc32 Emulation soll da ja recht gut funktionieren - Sparc64 leider nicht mit Solaris.

Wenn man nicht alle interessanten alten Kisten live und in Farbe auf Lager haben kann, muss man halt emulieren ;)
Seiten: 1 [2] 3 4 ... 10